TATORT: TRAUMWELTEN

 

D, 2011, 45 Min, BR  für die Reihe GesundheitScreenshot Traumwelten

Die Traumsequenzen des Films entstanden in Zusammenarbeit mit dem Brickfilmer Steffen Troeger. Das Intro ist auch auf dem YouTube-Channel von golego zu sehen.

Ein junger Mann steht nachts auf, setzt sich in sein Auto, fährt zum Haus seiner Schwiegereltern und versucht beide zu töten. Sein Schwiegervater überlebt schwer verletzt, die Schwiegermutter stirbt an ihren schweren Verletzungen. Der junge Mann wird vor Gericht gestellt und plädiert auf „unschuldig“, da er zum Zeitpunkt der Verbrechen geschlafwandelt sei. Wird er nun frei gesprochen oder verurteilt ihn das Gericht wegen Mordes?
Die Dokumentation „Tatort – Traumwelten“ klärt nicht nur, wie dieser spektakuläre Fall entschieden wurde, sondern gibt auch Antworten, was geschieht, wenn wir schlafen, wenn wir träumen.

Internationale Forscher der Universität Bern und Lübeck gewähren Einblicke in ihre Schlaflaboratorien und zeigen wie lebensbedrohend es ein kann, wenn Menschen im Schlaf gewalttätig gegen sich und ihre Partner sind, wie es ist, wenn Menschen an Narkolepsie leiden, tagsüber also plötzlich in Tiefschlaf fallen, und sie geben Auskunft darüber, ob es ein „Schlafwandel-Gen“ gibt.

Und gibt es tatsächlich Klarträume oder auch prophetische Träume, die in die Zukunft blicken können? Wofür sind Träume eigentlich gut? Dienen sie unserer Gehirn-Hygiene, helfen die oft surrealen Bilderabläufe, dass wir unsere täglichen Erlebnisse besser einordnen können? Verarbeiten wir also Unangenehmes wie Angenehmes über unsere Träume? Und wenn wir von tiefen Abgründen, lodernden Feuern, vom plötzlichen Tod träumen oder abheben und fliegen können, welche Bedeutung haben diese Symbole? Sind es verschlüsselte Botschaften aus unserem Unterbewusstsein?

Was geschieht im Gehirn, wenn wir träumen. Der Film „Tatort – Traumwelten“ enthüllt einige Geheimnisse der Blackbox „Schlaf und Traum“.

 

© 2012 Beatrice Sonhüter | Dokumentarfilmerin & cubecom