Archive for ‘Informationen’

MIT JEDEM SCHRITT MEHR FREIHEIT: GANZHEITLICHE FÖRDERUNG MIT DER PETÖ-THERAPIE

In der Sendereihe „Stopersteine“ im Bayerischen Fernsehen wird am 15.08.2017, 11.15 Uhr die Folge „Mit jedem Schritt mehr Freiheit – Ganzheitliche Förderung mit der Petö-Therapie“ ausgestrahlt.

Als kleinen Teaser vorab aus dem Schneideraum:

Weitere Informationen finden sich demnächst unter:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/stolperstein

Nach der Geburt des heute dreißigjährigen Simon von Quadt diagnostizierten die Ärzte eine Spastische Lähmung. Ein Arzt konfrontiert die Eltern mit der Prognose: „Ihr Kind wird nie gehen können!“. Hanni und Peter von Quadt wollen sich damit nicht abfinden. Sie setzen alle Hebel in Bewegung, um Simon bestmöglich zu fördern. Durch Zufall stoßen sie auf die sogenannte „Konduktive Methode“, die der ungarische Arztes András Petö (1893–1967) entwickelt hat. Die Konduktive Förderung ist ein ganzheitliches Förderprogramm für Menschen mit spastischen Lähmungen, bei der die verschiedensten Fähigkeiten trainiert und zusammengeführt werden. Im Zentrum steht die Arbeit der sogenannten „Konduktoren“. Sie führen ein intensives und sehr anstrengendes Trainingsprogramm mit den Patienten durch. Sie sind quasi Physiotherapeuten, Sprach- und Beschäftigungstherapeuten in einer Person.

Peter von Quadt fährt nach Budapest ans Petö-Institut und ist beeindruckt von den augenscheinlichen Erfolgen dieser Therapie. Doch die Konduktive Förderung wurde damals nur in Ungarn angeboten. Die Quadts krempeln ihr Leben komplett um und Hanni fährt mit Simon jeweils für viele Wochen im Jahr nach Budapest, um ihn dort behandeln zu lassen. Nach mehreren Aufenthalten in Budapest hat Simon tatsächlich selbstständig stehen und gehen gelernt. Die Quadts wissen, dass sie privilegiert sind und wollen, dass auch andere Kinder gefördert werden können. Beflügelt …

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KLINIK-CLOWNS – VOM LACHEN UND VOM WEINEN

In der Sendereihe „Stopersteine“ im Bayerischen Fernsehen wird am 25.05.2017, 10.00 Uhr die Folge „Klinik-Clowns – Vom Lachen und vom Weinen“ ausgestrahlt.

Als kleinen Teaser vorab aus dem Schneideraum:

Weitere Informationen finden sich demnächst unter:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/stolperstein

Wenn Miriam Brenner und Luitpold Klassen sich schminken, ihre Kostüme und einen Arztkittel anziehen, verwandeln sie sich in die Clowns Lilo und Lupino. In mehreren Münchner Kliniken und Hospizeinrichtungen gehören sie zum festen Inventar.

Das Filmteam begleitet die Clowns auf vier verschiedenen Krankenstationen: auf der Kinderkardiologie, wo die dreijährige Medina auf ein Spenderherz wartet, auf der Strahlentherapiestation, wo sich drei Frauen in der Chemotherapie befinden, auf der Palliativstation, wo Lilo und Lupino einer sterbenden Frau die Hand halten und ganz leise ein Lied für sie singen, und im Hospiz, wo sie drei schwerstkranken Patienten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Klinik-Clowns haben kein festes Programm. Sie gehen situationsabhängig und ganz individuell auf ihr „Publikum“ ein.
„Klinik-Clowns – Vom Lachen und vom Weinen“ ist ein anrührender Film, der eine positive Stimmung transportiert.

Das Projekt „Klinik-Clowns“ ist mittlerweile ein eingetragener Verein, der bayernweit den Besuch professioneller Clowns am Krankenbett organisiert und finanziert. Ursprünglich kommt die Idee aus Amerika.

Weitere Informationen zu den KlinikClowns: www.klinikclowns.de

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USCHI GLAS – ICH WEIß, WO ICH HERKOMM

In der Sendereihe „Lebenslinien“ im Bayerischen Fernsehen wird am 14.11.2016, 21.00 Uhr die Folge „Uschi Glas – Ich weiß, wo ich herkomm“ ausgestrahlt.

Als kleinen Teaser gibt es einen Gruß von Uschi Glas persönlich.

Weitere Informationen finden sich demnächst unter:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien

Folge Infos stammen aus der Landauer Zeitung:

Uschi Glas ist 1944 in Landau geboren worden. Gestern war sie in ihrer alten Heimat und drehte gemeinsam mit dem BR für die Portraitreihe „Lebenslinien“.

Ja, sie war es wirklich: Nach vielen Jahren ist Uschi Glas gestern an die Orte ihrer Kindheit und Jugend zurückgekehrt. Die Schauspielerin hat in Landau und Umgebung mit einem Team vom Bayerischen Fernsehen für die bekannte Sendereihe „Lebenslinien“ gedreht. In einem Porträt wollen die Filmemacher den Lebensweg der mittlerweile 72-Jährigen nachzeichnen – unabdingbar als Erinnerungsstätte ist der Spitalplatz, an dem Uschi Glas aufgewachsen ist.

So mancher Passant wollte seinen Augen gestern nicht ganz trauen, als die Schauspielerin ihren dunkelfarbigen Mercedes mit den Initialen „UG“ auf dem Münchner Kennzeichen vor der Metzgerei Schönhärl abstellte. Direkt dahinter hielt der blaue BR-Bus mit dem Kamerateam. Der Spitalplatz und insbesondere das Gebäude mit der Hausnummer 16 waren Dreh- und Angelpunkte ihrer Kindheit. Hier ist Uschi Glas aufgewachsen, als jüngstes von vier Geschwistern. Ihr Vater arbeitete beim Automobilhersteller Glas, war aber nicht mit ihm verwandt. Die Zeiten, wo Spitalplatz und Isarufer ihr Abenteuerspielplatz waren, sind lange vorbei. „Ehrlich gesagt, bin ich mir gar nicht sicher, wann ich das letzte Mal in Landau war“, gab die mittlerweile 72-jährige Uschi Glas …

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FILMREIHE „DAS ERINNERN WEITERTRAGEN“

Im Rahmen einer Filmreihe des Filmmuseums München wird am Sonntag, dem 01.März 2015 die Dokumentation „DER MÜHLDORFES TODESZUG – Begegnungen gegen das Vergessen“ ab 17.30 am St.-Jakobs-Platz 1, 80331 München gezeigt.

„Das Erinnern weitertragen“ zeigt den Film als letzten Beitrag in dieser Reihe:

In der Erinnerungsarbeit der KZ-Gedenkstätten kommt den Zeitzeugen ein besonderer Platz zu. Die Überlebenden, die sich zur Begegnung mit Besuchern, mit Jugendgruppen, mit Interessierten entschlossen haben, sind den Gedenkstätten über Jahre, oft schon Jahrzehnte verbunden. Doch die Möglichkeit, überhaupt Zeitzeugen hinzuzuziehen, wird immer seltener.

Der Mühldorfer Todeszug

 

Leslie Schwartz schwieg jahrzehntelang über seine Erlebnisse im MÜHLDORFER TODESZUG, der im April 1945 abfuhr. Erst durch die Begegnung mit Schülerinnen und Schülern eines Gymnasiums der Region brach er seinSchweigen.Von ihm stammt ein besonderer Auftrag, der das Anlie-gen dieser Reihe unterstreicht: Leslie Schwartz kannleider nicht an der ihm gewidmeten Veranstaltung teil-nehmen, doch auf seinen Wunsch hin haben wir amFilm beteiligte Jugendliche eingeladen. Es geht um dasVermächtnis. Sie tragen das Erinnern weiter.

Zu Gast sein werden: Beatrice Sonhüter, Lisa Brandl, Sophia Weikel, Heinrich Mayer

Kartenvorbestellungen nur telefonisch unter Tel. 089-233-96450

Die Veranstaltungsreihe findet in Zusammenarbeit mit der KZ-Gedenkstätte Dachau und dem Max-Mannheimer-Studienzentrum Dachau statt.

Weitere Informationen des Filmmuseums zu der Filmreihe finden Sie unter:

www.muenchner-stadtmuseum.de/sammlungen/filmmuseum.html &

www.muenchner-stadtmuseum.de/film/filmreihen/das-erinnern-weitertragen.html

 

Der Mühldorfer Todeszug – Begegnungen gegen das Vergessen | D 2012 | R+B: Beatrice Sonhüter | K:Ralph Zipperlen | Mit Leslie Schwartz, Sophia Weikel,Lisa Brandl, Yannis Xenakis, Tommy Dengl | 45 min

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ÜBERALL WAR TOD – VOM LEIDEN UND STERBEN IM KZ FLOSSENBÜRG

Erstausstrahlung: 22.04.2015, Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr

„Ich habe Flossenbürg verlassen, aber Flossenbürg hat mich nie mehr verlassen“, sagt Jack Terry. Als der jüdische Junge aus Polen 1945 hier befreit wurde, war er 15 Jahre alt und wog 34 Kilo. Überall war Tod: Im Steinbruch, in den Baracken, auf dem Appellplatz, in der Krankenstation. Häftlinge wurden zu Tode gequält, geprügelt, erhängt, erschossen. „Vernichtung durch Arbeit“ war das „Motto“ des KZ-Flossenbürg.

110428a Flossenbürg

By Roehrensee (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Granit ist der Grund, warum die SS 1938 in dem oberpfälzischen Ort ein Konzentrationslager errichtet. Häftlinge müssen in den Steinbrüchen unter furchtbaren Bedingungen als billige Arbeitssklaven Granit für die geplanten Prachtbauten des NS-Staates gewinnen. Später wird das KZ Flossenbürg zu einem wichtigen Rüstungsstandort. Ab1943 produziert hier die Firma Messerschmitt Flugzeuge. Das KZ wird zudem die Zentrale eines weitverzweigten Systems von Außenlagern. In den beiden größten, in Hersbruck und in Leitmeritz, arbeiten, leiden und sterben ebenfalls Tausende für absurde Rüstungsprojekte des untergehenden Reiches.

Flossenburg

By Eqdoktor at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

Als die Lager im Osten evakuiert werden und Transporte auch Flossenbürg erreichen, drängen sich 15.000 Menschen unter katastrophalen Umständen in einem Lager, das für 3000 Häftlinge geplant war. Das tragischste Kapitel von Flossenbürg sind schließlich die Todesmärsche. Wegen …

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DOWN-SYNDROM – NA UND?

Erstausstrahlung: 06.01.2015, Bayerisches Fernsehen, 11.15 Uhr (Sendereihe Stolperstein)

Bis in die achtziger Jahre hinein wurden Kinder mit Down-Syndrom „Mongoloide“ genannt. Oft hat man sie zuhause versteckt oder in ein Heim abgeschoben. In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit dieser Behinderung stark verändert. Immer deutlicher wird, dass man Menschen mit Down-Syndrom sehr gut und erfolgreich fördern kann. Und vor allem: dass sie ein durch und durch lebenswertes und erfülltes Leben führen können.

Dennoch ist der gesellschaftliche Umgang mit dem Down-Syndrom sehr ambivalent: Einerseits bemühen sich Schulen, heilpädagogische Einrichtungen und andere Institutionen, die UN-Behindertenrechtskonvention zu realisieren, die eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Inklusion) einfordert. In der Medizin dagegen setzt man weiter auf das flächendeckende Screening von Schwangeren, um Embryonen mit Trisomie 21 frühzeitig zu erkennen. In über 90% der Fälle werden diese Embryonen dann abgetrieben. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Menschen mit dem Down-Syndrom allmählich in der Gesellschaft angekommen sind, zeichnet sich ab, dass es die „Sonnenschein-Kinder“ (wie sie wegen ihres fröhlichen, aufgeschlossenen Wesens oft genannt werden) schon bald nicht mehr geben könnte.

Der Film aus der Reihe Stolperstein porträtiert drei Menschen mit Down-Syndrom, die unterschiedlichen Generationen angehören. Auf diese Weise repräsentieren sie auch verschiedene Phasen der gesellschaftlichen Akzeptanz, einer sich verändernden Geisteshaltung und unterschiedlicher Förderungsmöglichkeiten. Über ihre Erfahrungen berichten der als Schauspieler bekannt gewordene, inzwischen 53 Jahre alte Bobby Brederlow, der 24jährige Dennis und die 14jährige Lea.

Kamera: Ralph Zipperlen  |  Ton: Ines Heins  | …

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Wasser – unser Lebenselixier

Macht es uns gesund, macht es uns krank?

Sendereihe Gesundheit!, Montag, 04.11.2014 19:00 Uhr

Wieviel und welches Wasser sollen wir trinken? Brauchen junge Menschen mehr als alte Menschen? Welche Mineralwässer sind für Menschen geeignet, die einen zu hohen Blutdruck haben? Und: Was ist dran, an den selbst ernannten „Wassergurus“, die uns täglich drei und mehr Liter empfehlen? Ist Wasser wirklich immer gesund oder kann es uns auch krank machen? Schließlich ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil:  Vielfach sind unsere Gewässer mit Medikamentenrückständen, Mikroplastik und mit toxischen Substanzen wie Cadmium, Blei, Arsen und Uran belastet.

Woman's hands with water splash

© silver-john – Fotolia.com

Beispiel Königsdorf: Die kleine oberbayerische Gemeinde muss seit über zwei Jahren das Trinkwasser chloren, weil Keime nachgewiesen worden sind. Was bedeutet das für die Bevölkerung und wie gehen Bürger damit um, wenn das gechlorte Wasser sie krank macht. Beispiel Lindau: In der Stadt am Bodensee weiß man schon seit Jahren, dass auf der Insel im Bahnhofsgelände seit Jahrzehnten giftige Altlasten, wie Cadmium, Blei und Arsen, im Erdreich stecken.  Sollten diese toxischen Substanzen in den Bodensee, dem größten Trinkwasserspeicher Europas, gelangen, wäre es eine Katastrophe.

Wasser, das ist eine Ressource, mit der man sorgsam umgehen sollte. Nicht nur, weil wir ohne Wasser nicht existieren können. Es dient auch der Gesundheitsvorsorge und ist ein bewährtes Therapeutikum. Ob äußere Wasseranwendungen oder Trinkkuren. Wasser wird seit Jahrtausenden in der Medizin mit großem Erfolg eingesetzt.

Lebenselixier Wasser- wann macht es uns gesund, wann macht es uns krank? Dieser Frage …

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HADASSAH: EINE OASE DES FRIEDENS

FFH Bayern LogoDer FilmFernsehFonds Bayern (FFF Bayern) – die Gesellschaft zur Förderung der Medien in Bayern – fördert das Drehbuch für den ersten 90-minütigen Dokumentarfilm!!!

Produktion: Construction Film GmbH & Co.KG, München
Drehbuch: Beatrice Sonhüter

Dokumentarfilm: Der bayerische Chirurg Johannes Guggemos operiert, amputiert, transplantiert seit 13 Jahren ohne Bezahlung jeweils mehrere Monate im Jahr im Hadassah Medical Center in Jerusalem. An diesem Ort der gelebten Völkerverständigung arbeitet er gemeinsam mit israelischen und palästinensischen Kollegen, behandelt Araber und Juden, Opfer und Attentäter. Der dunkle Schatten des Holocaust schwebt dabei immer wieder über ihm und seinen Patienten.

Mehr Informationen auf der Website des FFF Bayern

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DIE KRAFT LIEGT EINFACH IN MIR DRIN…

Das zweite Leben der Birgit Kober

Sendereihe Stolpersteine, Montag, 06.01.2014 11:15 Uhr

Es ist der 9. September 2012. Birgit Kober erringt bei den Paralympics in London ihre zweite Goldmedaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

Der Erfolg in London bedeutet für Birgit Kober den Start in ein neues Leben. Denn das alte wurde fünf Jahre zuvor zerstört: Nach einem vermeintlich harmlosen Badeunfall entzündet sich ihr Bein. Die Epileptikerin erleidet einen schweren Anfall und wird in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Dort bekommt sie zwar das richtige krampflösende Medikament, aber die Krankenschwester verwechselt Milligramm mit Milliliter. Die Überdosis führt zu einer irreversiblen Schädigung des Kleinhirns. Als die damals 35-jährige wieder aufwacht, ist alles anders. Am Anfang kann sie gar nichts mehr: Nicht sitzen, stehen, gehen. Und mit der Zeit verliert sie alles: die Freunde, die Wohnung, den Studienplatz.

Birgit Kober | Bild: picture-alliance/dpa

Während der Reha sieht sie im Fernsehen die Paralympics in Peking und entscheidet spontan: Da will ich hin! Zugute kommt ihr dabei, dass sie als junges Mädchen Münchner und Bayerische Meisterin im Speerwurf war. Unter unendlichen Mühen beginnt sie nun wieder mit dem Wurftraining. Im Rollstuhl…

Der Film aus der Reihe Stolperstein porträtiert die heute 42-jährige in ihrem Alltag, zeigt ihr hartes Training und die vielen Schwierigkeiten, die sie tagtäglich bewältigen muss. Aber: Birgit Kober klagt nicht, schaut nicht zurück, nur nach vorne. Sie sagt über sich selbst: Ich kämpfe solange ich lebe, und …

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ALLES PLASTIK – JETZT AUF YOUTUBE

Die Dokumentation „Alles Plastik – oder was?“ hatte sehr gute Einschaltquoten: Am 5. November schauten über 800.000 dem Betrag aus der Sendereihe Gesundheit zu. Für alle, die die Sendung Verpasst haben hier das komplette Video!

Plastik bestimmt unser Leben und erleichtert den Alltag – auf den ersten Blick. Denn das „unkaputtbare“ Plastik schädigt nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet auch unsere Gesundheit. Gibt es eine Alternative zu einer Welt, in der Kunststoff immer mehr Raum einnimmt?

 

 

Wir sind umzingelt von Plastik – tagtäglich. Das fängt schon am Morgen an: der Wecker, der Zahnbecher, die Kaffeemaschine, der Joghurtbecher, die Wurstdose … – alles aus Plastik! Im Büro geht es weiter: der Schreibtisch, der PC, die Maus, das Telefon, der Mülleimer – ebenfalls Plastik. Und beim Einkaufen erst! Klorollen in Plastik abgepackt, PET-Flaschen, abgepacktes Obst und Gemüse inPlastikfolien, Toast und Brot … alles in Kunststoff verpackt!

Plastik ist aber auch in Möbeln, Tapeten, Fußböden, ja selbst in den Textilien und in Schuhen enthalten. Leider auch in Kinderspielzeug!

24 Kilogramm Plastik – in Form von Bechern, Folien, Verpackungen – kauft jeder Deutsche im Jahr. Nur Verpackungsmaterial! Allein in einem Becher Joghurt findet man bis zu 600 verschiedene Additive, von den gesundheitlich bedenklichen Weichmachern, über Farbpigmente bis hin zu anderen Chemikalien.

Plastik feiert 2013 seinen 100. Geburtstag. Und der Siegeszug des Kunststoffes ist seit den 50er-Jahren nicht mehr aufzuhalten. Denn Kunststoff ist leicht, formbar, stabil, praktisch und billig! Aber es sind vor allem die Weichmacher, die sogenannten Phthalate, die Ärzte, Toxikologen und Umweltmediziner für bedenklich halten.

Weichmacher können krank machen

Es gibt über 600 verschiedene Weichmacher, 200 von ihnen gelten als …

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© 2012 Beatrice Sonhüter | Dokumentarfilmerin & cubecom