Archive for ‘Dokumentationen’

KLINIK-CLOWNS – VOM LACHEN UND VOM WEINEN

In der Sendereihe „Stopersteine“ im Bayerischen Fernsehen wird am 25.05.2017, 10.00 Uhr die Folge „Klinik-Clowns – Vom Lachen und vom Weinen“ ausgestrahlt.

Als kleinen Teaser vorab aus dem Schneideraum:

Weitere Informationen finden sich demnächst unter:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/stolperstein

Wenn Miriam Brenner und Luitpold Klassen sich schminken, ihre Kostüme und einen Arztkittel anziehen, verwandeln sie sich in die Clowns Lilo und Lupino. In mehreren Münchner Kliniken und Hospizeinrichtungen gehören sie zum festen Inventar.

Das Filmteam begleitet die Clowns auf vier verschiedenen Krankenstationen: auf der Kinderkardiologie, wo die dreijährige Medina auf ein Spenderherz wartet, auf der Strahlentherapiestation, wo sich drei Frauen in der Chemotherapie befinden, auf der Palliativstation, wo Lilo und Lupino einer sterbenden Frau die Hand halten und ganz leise ein Lied für sie singen, und im Hospiz, wo sie drei schwerstkranken Patienten ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Klinik-Clowns haben kein festes Programm. Sie gehen situationsabhängig und ganz individuell auf ihr „Publikum“ ein.
„Klinik-Clowns – Vom Lachen und vom Weinen“ ist ein anrührender Film, der eine positive Stimmung transportiert.

Das Projekt „Klinik-Clowns“ ist mittlerweile ein eingetragener Verein, der bayernweit den Besuch professioneller Clowns am Krankenbett organisiert und finanziert. Ursprünglich kommt die Idee aus Amerika.

Weitere Informationen zu den KlinikClowns: www.klinikclowns.de

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USCHI GLAS – ICH WEIß, WO ICH HERKOMM

In der Sendereihe „Lebenslinien“ im Bayerischen Fernsehen wird am 14.11.2016, 21.00 Uhr die Folge „Uschi Glas – Ich weiß, wo ich herkomm“ ausgestrahlt.

Als kleinen Teaser gibt es einen Gruß von Uschi Glas persönlich.

Weitere Informationen finden sich demnächst unter:
http://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/lebenslinien

Folge Infos stammen aus der Landauer Zeitung:

Uschi Glas ist 1944 in Landau geboren worden. Gestern war sie in ihrer alten Heimat und drehte gemeinsam mit dem BR für die Portraitreihe „Lebenslinien“.

Ja, sie war es wirklich: Nach vielen Jahren ist Uschi Glas gestern an die Orte ihrer Kindheit und Jugend zurückgekehrt. Die Schauspielerin hat in Landau und Umgebung mit einem Team vom Bayerischen Fernsehen für die bekannte Sendereihe „Lebenslinien“ gedreht. In einem Porträt wollen die Filmemacher den Lebensweg der mittlerweile 72-Jährigen nachzeichnen – unabdingbar als Erinnerungsstätte ist der Spitalplatz, an dem Uschi Glas aufgewachsen ist.

So mancher Passant wollte seinen Augen gestern nicht ganz trauen, als die Schauspielerin ihren dunkelfarbigen Mercedes mit den Initialen „UG“ auf dem Münchner Kennzeichen vor der Metzgerei Schönhärl abstellte. Direkt dahinter hielt der blaue BR-Bus mit dem Kamerateam. Der Spitalplatz und insbesondere das Gebäude mit der Hausnummer 16 waren Dreh- und Angelpunkte ihrer Kindheit. Hier ist Uschi Glas aufgewachsen, als jüngstes von vier Geschwistern. Ihr Vater arbeitete beim Automobilhersteller Glas, war aber nicht mit ihm verwandt. Die Zeiten, wo Spitalplatz und Isarufer ihr Abenteuerspielplatz waren, sind lange vorbei. „Ehrlich gesagt, bin ich mir gar nicht sicher, wann ich das letzte Mal in Landau war“, gab die mittlerweile 72-jährige Uschi Glas …

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ÜBERALL WAR TOD – VOM LEIDEN UND STERBEN IM KZ FLOSSENBÜRG

Erstausstrahlung: 22.04.2015, Bayerisches Fernsehen, 22.00 Uhr

„Ich habe Flossenbürg verlassen, aber Flossenbürg hat mich nie mehr verlassen“, sagt Jack Terry. Als der jüdische Junge aus Polen 1945 hier befreit wurde, war er 15 Jahre alt und wog 34 Kilo. Überall war Tod: Im Steinbruch, in den Baracken, auf dem Appellplatz, in der Krankenstation. Häftlinge wurden zu Tode gequält, geprügelt, erhängt, erschossen. „Vernichtung durch Arbeit“ war das „Motto“ des KZ-Flossenbürg.

110428a Flossenbürg

By Roehrensee (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der Granit ist der Grund, warum die SS 1938 in dem oberpfälzischen Ort ein Konzentrationslager errichtet. Häftlinge müssen in den Steinbrüchen unter furchtbaren Bedingungen als billige Arbeitssklaven Granit für die geplanten Prachtbauten des NS-Staates gewinnen. Später wird das KZ Flossenbürg zu einem wichtigen Rüstungsstandort. Ab1943 produziert hier die Firma Messerschmitt Flugzeuge. Das KZ wird zudem die Zentrale eines weitverzweigten Systems von Außenlagern. In den beiden größten, in Hersbruck und in Leitmeritz, arbeiten, leiden und sterben ebenfalls Tausende für absurde Rüstungsprojekte des untergehenden Reiches.

Flossenburg

By Eqdoktor at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

Als die Lager im Osten evakuiert werden und Transporte auch Flossenbürg erreichen, drängen sich 15.000 Menschen unter katastrophalen Umständen in einem Lager, das für 3000 Häftlinge geplant war. Das tragischste Kapitel von Flossenbürg sind schließlich die Todesmärsche. Wegen …

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DOWN-SYNDROM – NA UND?

Erstausstrahlung: 06.01.2015, Bayerisches Fernsehen, 11.15 Uhr (Sendereihe Stolperstein)

Bis in die achtziger Jahre hinein wurden Kinder mit Down-Syndrom „Mongoloide“ genannt. Oft hat man sie zuhause versteckt oder in ein Heim abgeschoben. In den letzten Jahren hat sich der Umgang mit dieser Behinderung stark verändert. Immer deutlicher wird, dass man Menschen mit Down-Syndrom sehr gut und erfolgreich fördern kann. Und vor allem: dass sie ein durch und durch lebenswertes und erfülltes Leben führen können.

Dennoch ist der gesellschaftliche Umgang mit dem Down-Syndrom sehr ambivalent: Einerseits bemühen sich Schulen, heilpädagogische Einrichtungen und andere Institutionen, die UN-Behindertenrechtskonvention zu realisieren, die eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben (Inklusion) einfordert. In der Medizin dagegen setzt man weiter auf das flächendeckende Screening von Schwangeren, um Embryonen mit Trisomie 21 frühzeitig zu erkennen. In über 90% der Fälle werden diese Embryonen dann abgetrieben. Ausgerechnet in einer Zeit, in der Menschen mit dem Down-Syndrom allmählich in der Gesellschaft angekommen sind, zeichnet sich ab, dass es die „Sonnenschein-Kinder“ (wie sie wegen ihres fröhlichen, aufgeschlossenen Wesens oft genannt werden) schon bald nicht mehr geben könnte.

Der Film aus der Reihe Stolperstein porträtiert drei Menschen mit Down-Syndrom, die unterschiedlichen Generationen angehören. Auf diese Weise repräsentieren sie auch verschiedene Phasen der gesellschaftlichen Akzeptanz, einer sich verändernden Geisteshaltung und unterschiedlicher Förderungsmöglichkeiten. Über ihre Erfahrungen berichten der als Schauspieler bekannt gewordene, inzwischen 53 Jahre alte Bobby Brederlow, der 24jährige Dennis und die 14jährige Lea.

Kamera: Ralph Zipperlen  |  Ton: Ines Heins  | …

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Wasser – unser Lebenselixier

Macht es uns gesund, macht es uns krank?

Sendereihe Gesundheit!, Montag, 04.11.2014 19:00 Uhr

Wieviel und welches Wasser sollen wir trinken? Brauchen junge Menschen mehr als alte Menschen? Welche Mineralwässer sind für Menschen geeignet, die einen zu hohen Blutdruck haben? Und: Was ist dran, an den selbst ernannten „Wassergurus“, die uns täglich drei und mehr Liter empfehlen? Ist Wasser wirklich immer gesund oder kann es uns auch krank machen? Schließlich ist sauberes Wasser keine Selbstverständlichkeit. Im Gegenteil:  Vielfach sind unsere Gewässer mit Medikamentenrückständen, Mikroplastik und mit toxischen Substanzen wie Cadmium, Blei, Arsen und Uran belastet.

Woman's hands with water splash

© silver-john – Fotolia.com

Beispiel Königsdorf: Die kleine oberbayerische Gemeinde muss seit über zwei Jahren das Trinkwasser chloren, weil Keime nachgewiesen worden sind. Was bedeutet das für die Bevölkerung und wie gehen Bürger damit um, wenn das gechlorte Wasser sie krank macht. Beispiel Lindau: In der Stadt am Bodensee weiß man schon seit Jahren, dass auf der Insel im Bahnhofsgelände seit Jahrzehnten giftige Altlasten, wie Cadmium, Blei und Arsen, im Erdreich stecken.  Sollten diese toxischen Substanzen in den Bodensee, dem größten Trinkwasserspeicher Europas, gelangen, wäre es eine Katastrophe.

Wasser, das ist eine Ressource, mit der man sorgsam umgehen sollte. Nicht nur, weil wir ohne Wasser nicht existieren können. Es dient auch der Gesundheitsvorsorge und ist ein bewährtes Therapeutikum. Ob äußere Wasseranwendungen oder Trinkkuren. Wasser wird seit Jahrtausenden in der Medizin mit großem Erfolg eingesetzt.

Lebenselixier Wasser- wann macht es uns gesund, wann macht es uns krank? Dieser Frage …

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DIE KRAFT LIEGT EINFACH IN MIR DRIN…

Das zweite Leben der Birgit Kober

Sendereihe Stolpersteine, Montag, 06.01.2014 11:15 Uhr

Es ist der 9. September 2012. Birgit Kober erringt bei den Paralympics in London ihre zweite Goldmedaille: Nach dem Gold im Speerwurf nun auch noch Gold im Kugelstoßen.

Der Erfolg in London bedeutet für Birgit Kober den Start in ein neues Leben. Denn das alte wurde fünf Jahre zuvor zerstört: Nach einem vermeintlich harmlosen Badeunfall entzündet sich ihr Bein. Die Epileptikerin erleidet einen schweren Anfall und wird in einem Münchner Krankenhaus behandelt. Dort bekommt sie zwar das richtige krampflösende Medikament, aber die Krankenschwester verwechselt Milligramm mit Milliliter. Die Überdosis führt zu einer irreversiblen Schädigung des Kleinhirns. Als die damals 35-jährige wieder aufwacht, ist alles anders. Am Anfang kann sie gar nichts mehr: Nicht sitzen, stehen, gehen. Und mit der Zeit verliert sie alles: die Freunde, die Wohnung, den Studienplatz.

Birgit Kober | Bild: picture-alliance/dpa

Während der Reha sieht sie im Fernsehen die Paralympics in Peking und entscheidet spontan: Da will ich hin! Zugute kommt ihr dabei, dass sie als junges Mädchen Münchner und Bayerische Meisterin im Speerwurf war. Unter unendlichen Mühen beginnt sie nun wieder mit dem Wurftraining. Im Rollstuhl…

Der Film aus der Reihe Stolperstein porträtiert die heute 42-jährige in ihrem Alltag, zeigt ihr hartes Training und die vielen Schwierigkeiten, die sie tagtäglich bewältigen muss. Aber: Birgit Kober klagt nicht, schaut nicht zurück, nur nach vorne. Sie sagt über sich selbst: Ich kämpfe solange ich lebe, und …

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ALLES PLASTIK – JETZT AUF YOUTUBE

Die Dokumentation „Alles Plastik – oder was?“ hatte sehr gute Einschaltquoten: Am 5. November schauten über 800.000 dem Betrag aus der Sendereihe Gesundheit zu. Für alle, die die Sendung Verpasst haben hier das komplette Video!

Plastik bestimmt unser Leben und erleichtert den Alltag – auf den ersten Blick. Denn das „unkaputtbare“ Plastik schädigt nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet auch unsere Gesundheit. Gibt es eine Alternative zu einer Welt, in der Kunststoff immer mehr Raum einnimmt?

 

 

Wir sind umzingelt von Plastik – tagtäglich. Das fängt schon am Morgen an: der Wecker, der Zahnbecher, die Kaffeemaschine, der Joghurtbecher, die Wurstdose … – alles aus Plastik! Im Büro geht es weiter: der Schreibtisch, der PC, die Maus, das Telefon, der Mülleimer – ebenfalls Plastik. Und beim Einkaufen erst! Klorollen in Plastik abgepackt, PET-Flaschen, abgepacktes Obst und Gemüse inPlastikfolien, Toast und Brot … alles in Kunststoff verpackt!

Plastik ist aber auch in Möbeln, Tapeten, Fußböden, ja selbst in den Textilien und in Schuhen enthalten. Leider auch in Kinderspielzeug!

24 Kilogramm Plastik – in Form von Bechern, Folien, Verpackungen – kauft jeder Deutsche im Jahr. Nur Verpackungsmaterial! Allein in einem Becher Joghurt findet man bis zu 600 verschiedene Additive, von den gesundheitlich bedenklichen Weichmachern, über Farbpigmente bis hin zu anderen Chemikalien.

Plastik feiert 2013 seinen 100. Geburtstag. Und der Siegeszug des Kunststoffes ist seit den 50er-Jahren nicht mehr aufzuhalten. Denn Kunststoff ist leicht, formbar, stabil, praktisch und billig! Aber es sind vor allem die Weichmacher, die sogenannten Phthalate, die Ärzte, Toxikologen und Umweltmediziner für bedenklich halten.

Weichmacher können krank machen

Es gibt über 600 verschiedene Weichmacher, 200 von ihnen gelten als …

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ALLES AUS PLASTIK … ALLES GUT?

 05. November 2013, 19.00 Uhr, br, Sendereihe „gesundheit“

Alles aus Plastik - alles gutWas hat Zähneputzen mit dem katastrophalen Fischsterben in den Weltmeeren zu tun? Was hat ein Wohlfühl-Peeling der Haut mit den gigantischen Plastikwirbeln im Nord- und Südpazifik zu tun? Und warum bekommen wir das alles wieder auf den Tisch, was wir durch den Abfluss gespült haben? Ursache für diesen unheilvollen Kreislauf ist Plastik!

Damit die Zähne strahlend weiß werden und die Haut von alten Haut-Schüppchen befreit wird, setzt die Industrie solchen Produkten Mikroplastikteilchen zu, die diese gewünschten Effekte erzielen.

Alles aus Plastik - alles gutUnd Plastik besteht aus vielen unterschiedlichen, auch problematischen und gesundheitsgefährdenden, Substanzen, zum Beispiel den Weichmachern: Die sog. Phthalate haben eine hormonähnlich Wirkung, können zu Unfruchtbarkeit führen, da sie die Spermien angreifen, sie können Asthma und Allergien auslösen, machen dick und dumm und fördern Unkonzentriertheit, so mehrere Studien.

Aber – man kann dem Plastik nicht entfliehen. Denn alles, was wir essen, was wir anhaben, mit dem wir uns umgeben, hat mit Plastik und damit auch mit den gefährlichen Weichmachern zu tun. Es sind besonders die Mikroplastikteilchen, die sich überall wieder finden: In der Raumluft, im Olivenöl, im Fisch und in unseren Körpern eben. Bei jeder Haarwäsche mit anschließender Conditioner-Verwendung schaden wir den Korallenriffen weltweit. Wie risikoreich also sind diese ganzen Substanzen? Für die Umwelt, für uns?

Die Fernsehdokumentation „ Alles Plastik – Alles gut?“ beschreibt diesen fatalen …

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ICH BIN JETZT MANN. PUNKT.

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25. November 2013, 21.00 Uhr, br, Sendereihe „lebenslinien“

Seit vier Jahren steht Dorian Kai Liebenau jeden Morgen auf, geht ins Bad und rasiert sich. Er zieht ein Hemd an und bindet sich die Krawatte. Der Jurist ist 49 Jahre alt. In Dorian‘s Leben gab es aber auch einmal eine „Perlenketten-Ära“, wie er sie heute nennt. Dorian wird 1964 in Köln als Kerstin geboren. 46 Jahre lang sucht Kerstin nach der Antwort: Bin ich eine Frau, oder bin ich ein Mann?

Schon als Kind weiß Kerstin, irgendetwas stimmt mit mir nicht, kann dieses Gefühl aber nicht benennen. Die Pubertät erlebt sie als Albtraum: Die Brüste wachsen, die erste Regelblutung, Mama kauft den ersten BH. Nach dem Abitur, während ihrer Ausbildung zur Zollinspektorin, entwickelt sie zum ersten Mal zu einem anderen Menschen Nähe – zu einer Frau. Die Gefühle werden nicht erwidert, Kerstin wird magersüchtig. Irgendwie strampelt sich die damals 25-jährige zurück ins Leben. Als sie in München ihr Jurastudium beginnt, erkennt sie plötzlich: „Ich bin lesbisch!“

Ich bin jetzt ein Mann - Dorian

Doch die Gefühlsturbulenzen werden nicht weniger. Immer mehr lehnt sie ihren weiblichen Körper ab. Sie ist 43 Jahre alt, als sie erkennt: „Ich bin transsexuell.“ Im Privaten lebt jetzt sie als Mann, in ihrem Beruf beim ADAC tritt sie aber noch als Frau auf. Noch zögert Kerstin den letzten Schritt, die Geschlechtsumwandlung, hinaus: Sie hat Angst davor ihre Familie, Freunde, Partnerin, den Arbeitgeber …

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GENIE UND GRÖßENWAHN

HAPPY BIRTHDAY RICHARD WAGNER

Dokumentation- Wagner

Copyright: Matthias Ose

Sendung im Bayerischen Fernsehen am 22. Mai 2013 um 22.00 Uhr

Kein anderer Komponist polarisiert derart wie Richard Wagner: Man liebt oder hasst ihn. Man liebt ihn seiner „genialen“ Musik, seines „Gesamtkunstwerkes“ wegen. Oder aber man hasst seine „schwere“ Musik, die verquasten Handlungen, bekommt schon Ohrensausen,  wenn  man  allein  die  Namen  seiner  Protagonisten  z.B. Woglinde, Wellgunde und Floßhilde hört oder nur an Richard Wagner, den Antisemiten, denkt. Zum 200. Geburtstag von Richard Wagner wird landab, landauf der „Meister“ gefeiert. Nicht nur  bei uns, überall auf  der  Welt. Eigentlich, so sagen  die ausgewiesenen Kenner,   sei  über  den  gebürtigen  Leipziger alles  gesagt,  alles  geschrieben,  alles bekannt.  Das  ist  auch  der  Grund,  warum  das  Bayerische Fernsehen  den  200. Geburtstag von Richard Wagner zum Anlass nimmt, Menschen zu porträtieren, die auf ganz besondere Weise mit dem Wahl-Bayreuther zu tun haben:

Die letzte lebende Enkelin von Richard Wagner spricht über den Segen und den Fluch eine  „Wagner“ zu  sein; der  zur  Zeit sicher einer  der  bedeutendsten  „Lohengrin- Tenöre“,  Klaus-Florian Vogt,  erzählt,  warum  er  vom Musiker zum  Wagnersänger wurde, und dass er von seiner Frau auf der Blockflöte begleitet, die Lohengrin-Partitur im Auto erstmalig einstudierte; obwohl der berühmte  Theaterregisseur Dieter Dorn und der Bühnen- und Kostümbildner  Jürgen Rose, die größten Schwierigkeiten mit dem Antisemiten Wagner haben, sehen sie doch in der Neuinszenierung des „Rings“ in Genf, Schweiz, die größte Herausforderung ihres Lebens; zwischenzeitlich bemüht sich …

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© 2012 Beatrice Sonhüter | Dokumentarfilmerin & cubecom